Life after ASCO - 10 Fragen an: Matheo Odubeko #classof2017

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Matheo Odubeko hat im Juli 2017 an der ASCO Sprachenschule Coburg seinen Abschluss als Fremdsprachenkorrespondent gemacht. Danach ist er nach England gezogen, um dort an der Partneruniversität der ASCO sein Bachelor-Jahr zu machen. Auf dem Foto steht Matheo auf dem Hauptplatz des Campus der University of Central Lancashire in Preston.

 

 
 
1. Wo bist du gerade?

Seit September 2017 bin ich in Preston, England.

2.    Was genau machst du dort?

Ich studiere International Business Communication an der UCLan, einer der modernsten und größten Universitäten hier in England. Mein Studiengang beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Umgang mit unterschiedlichen Kulturen, verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten und im Allgemeinen mit Problemen und allerlei Angelegenheiten in der Geschäftswelt, wie zum Beispiel, dem Organisieren von Meetings und Wirtschaftsanalysen. Es ist ein ziemlich breitgefächerter Kurs, weshalb man sich zu Beginn auf eines der sechs Module festlegt. Man hat die Auswahl zwischen Event-Management, Asia Pacific Studies, Marketing etc. Eigentlich ist für jeden etwas dabei und man kann sich gut auf etwas spezialisieren. Das ganze läuft wie an jeder anderen Universität auch ab, nur eben in Englisch. Und was haben wir die Jahre über an der ASCO gelernt – Englisch! Einerseits ist es definitiv eine Herausforderung, aber andererseits hatten wir derart intensiven Englischunterricht, dass es eigentlich schon zu einer Art Muttersprache geworden ist.

 3. Wie ist das Leben dort? Wie gefällt es dir momentan?

Das Leben hier ist einfach nice! Ich selbst finde die Stadt jetzt nicht so atemberaubend schön, aber die Menschen hier sind alle so freundlich und zuvorkommend. Jeder kulturelle Hintergrund ist hier vertreten, aber das hat eine Studentenstadt auch so an sich. Man fühlt sich hier einfach gut aufgehoben und man kann so sein, wie man will. Das Studentenleben ist einfach das Beste! Es gibt immer irgendwas zu tun, ob man nun am Abend feiern geht, sich in ein Pub setzt oder einfach mit ein paar Freunden was macht. Preston bietet echt viel für seine Studenten. Auch preislich ist die Stadt echt top! Als Student bekommt man immer Rabatte auf allerlei Dinge, solange man sich als Student ausweisen kann. Um das Ganze zusammen zu fassen: Preston ist echt ein richtig cooler Ort um zu studieren.

 4.     Wie war der Einstieg in dein neues Leben?

 Nicht besonders anders, um ehrlich zu sein. Ich lebe jetzt in einem der größten Studentenwohnheime hier in Preston mit einem guten Freund, deshalb bin ich eigentlich nie alleine. Man trifft hier immer neue Leute und findet schnell Freunde. Natürlich ist es zu Beginn eine Umstellung, komplett auf Englisch angewiesen zu sein, aber dafür habe ich ja eine Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten/-assistenten absolviert, um irgendwann in einem anderssprachigen Land leben und arbeiten zu können. Außerdem ist es auch eine gute Übung, um sein Englisch noch auf ein viel höheres Level zu bringen. Heimweh habe ich auch nicht sonderlich, da ich mehrmals die Woche mit meiner Mom telefoniere. Man gewöhnt sich also ziemlich schnell an das Leben als Student im Ausland.

5.     War dir von Anfang an klar, dass du nach deiner Ausbildung ins Ausland möchtest?

Ja, das wollte ich so oder so machen. Für mich persönlich hatte es einfach den größten Nutzen seine Sprachkenntnisse im Ausland anzuwenden, da Deutsch und Englisch gefragte Sprachen in der Geschäftswelt sind. Auch wollte ich später schon immer einen Beruf ausüben, bei dem ich möglichst viel reisen und von der Welt sehen kann und deshalb bietet sich das Studium auch ganz gut an.

6.     Wie lange möchtest du bleiben?

Vorerst bleibe ich zwei Jahre hier in Preston. Ich absolviere meinen Bachelor in einem Jahr und hänge zusätzlich noch meinen Master an. Ich denke, das ist die beste Entscheidung, wenn man so eine Chance geboten bekommt.

7.     Warum bist du nach der Schule an die ASCO gegangen?

Um ehrlich zu sein hatte ich nicht direkt geplant an die ASCO zu gehen, das war eher eine ziemlich spontane Entscheidung. Zu Beginn wollte ich auch in eine ganz andere Richtung gehen, musste mich aber später leider umentscheiden. Ich habe meine Zeit gebraucht um zu finden, worin ich noch talentiert bin und habe mich dann für Sprachen entschieden. Wenn ich jetzt zurückdenke, bin ich mir sicher, dass ich die beste Entscheidung getroffen habe und ich bereue es auch nicht. Im Gegenteil, ich bin froh, dass ich mich für die ASCO entschieden habe, auch wenn es seine Zeit gedauert hat und es kein leichtes Unterfangen war. Außerdem hatte ich somit die Möglichkeit ohne Abitur studieren zu gehen, was definitiv eine großartige Chance ist.

8.     Welche Sprachen hast du in deiner Ausbildung gelernt?

Neben Englisch habe ich mich für Spanisch entschieden, da ich die Sprache sehr interessant finde. Ich musste Spanisch von Grund auf lernen, da ich keinerlei Vorkenntnisse besaß, aber durch das intensive Training der Muttersprachler ging das ganz gut und jetzt kann ich Spanisch sowohl sprechen als auch schreiben, und das auf Geschäftsniveau.

9.     An welcher Schule warst du vorher?

Ich komme von der Städtischen Wirtschaftsschule in Bayreuth und habe dort meinen Realschulabschluss gemacht.

 10. Was ist dein Plan für die Zukunft?

Mein Plan für die Zukunft? Um ehrlich zu sein habe ich mir darüber noch nicht allzu viele Gedanken gemacht, da ich mich zurzeit voll und ganz auf meinen Bachelor konzentriere und danach erstmal meinen Master machen werde. Ich weiß auf jeden Fall, dass ich in die Eventmanagement-Branche möchte, da ich mich dafür sehr interessiere und mir später einen Beruf darin sehr gut vorstellen kann. Auch Sprachen sind für mich weiterhin sehr wichtig, je mehr desto besser. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich – egal was ich später machen werde – es der ASCO zu verdanken habe wo ich später einmal sein werde.

 

HIER erfahren Sie mehr über die Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten, die den Zugang in das letzte Bachelor-Jahr an unserer Partneruni ermöglicht. Gerne können Sie auch per Mail unsere ausführliche Informationsbroschüre anfordern: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!