Ehemalige im Gespräch: Max Vorndran

Max Vorndran hat im Juli 2016 an der ASCO Sprachenschule Coburg seinen Abschluss als Fremdsprachenkorrespondent gemacht.
Danach ist er nach Irland gezogen, um dort zu arbeiten. Auf dem Foto steht Max auf den gigantischen Basaltsäulen des „Giants Causeway“ in Nordirland. Dieses Interview erschien auch im Wochenspiegel Coburg sowie in der MOHR Stadtillu.

Max_Vorndran_Giants-Causeway_Nordirland.jpg
 
Wo bist du gerade?
Ich lebe und arbeite seit über einem Jahr in Dublin in Irland.
Was genau machst du dort?
Ich arbeite für ein internationales Unternehmen und bin im Digital-Marketing-Bereich tätig. Dabei erstelle, verwalte und optimiere ich Marketing-Kampagnen von Großkunden.
Wie ist das Leben dort?
Die Stadt ist sehr international, man hat mit Leuten aus allen Ecken der Welt zu tun, die Iren selbst sind sehr hilfsbereit und freundlich und Dublin und Irland allgemein haben viel zu bieten. Hier geht es wesentlich entspannter zu als in Deutschland, was Vor- und Nachteile hat. Dank der vielen unterschiedlichen Nationalitäten fällt es zudem leicht, Anschluss zu finden und Freundschaften zu schließen. Allerdings ist das Wetter unberechenbar und fast alles ist viel teurer als in Deutschland. Zum Vergleich: 1 Pint (0,5l) Bier kostet im Pub durchschnittlich 6€.
Wie gefällt es dir momentan?
Sehr gut. Es ist faszinierend, Menschen aus verschiedenen Ländern zu treffen und mehr über deren Kultur, Gewohnheiten und Mentalität zu erfahren. Ich arbeite in einem internationalen Team mit den besten Kollegen, die man sich wünschen kann. Alles in Allem kann ich mich wirklich nicht beschweren.
Wie war der Einstieg in dein neues Leben?
Hart. Ich bin nach Dublin gekommen ohne zu wissen, was mich erwartet, hatte anfangs wenig Geld, kannte niemanden und mir fehlten wichtige Dokumente, die ich dank der entspannten irischen Mentalität auch erst recht spät und durch viel Drängen bekommen habe. Es hat ungefähr 2 Monate gedau- ert, bis ich mich richtig eingelebt habe.
War dir von Anfang an klar, dass du nach deiner Ausbildung ins Ausland gehen möchtest?
Nein, die Entscheidung fiel auch relativ spontan. Ehrlich gesagt wusste ich nicht so recht, was ich nach meiner Ausbildung an der ASCO machen sollte. Da ich als Fremdsprachenkorrespondent natürlich fließend und problemlos Englisch sprach und während der Ausbildung dank des einmonatigen Praktikums in Irland - und   ehemaliger Schülerinnen der ASCO die auch in Irland arbeiten - auf die Möglichkeiten in Dublin aufmerksam geworden bin, habe ich mich zwei Tage nach Zeugnisübergabe dazu entschlossen, nach Irland zu ziehen. Zwei Wochen später hatte ich einen Job in Dublin und weitere zwei Wochen später bin ich dann umgezogen.
Wie lange möchtest du bleiben?
Ursprünglich wollte ich nur ein Jahr bleiben, habe mich allerdings mittlerweile dazu entschlossen, ein weiteres Jahr dranzuhängen.
Welche Sprachen hast du in deiner Ausbildung gelernt?
Englisch und Spanisch.
An welcher Schule warst du vorher?
An der Realschule in Neustadt b. Coburg.
Was ist dein Plan für die Zukunft?
Ich möchte definitiv weiterhin mit Sprachen arbeiten und noch andere Länder besuchen. Genaue Zukunftspläne habe ich aber nicht.

 

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Neue Öffnungszeiten unseres Büros

Ab sofort ist unser Büro im Steinweg 32 (hinter unserem Schulhaus) von montags bis donnerstags von 08:00 bis 17:00 Uhr und am Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr bzw. nach Vereinbarung geöffnet.

Die Annahmezeiten für Übersetzungen sind unverändert montags bis freitags von 11:00 bis 14:00 Uhr. Abweichende Termine können naürlich jederzeit vereinbart werden. Unsere Buchhaltung ist montags bis donnerstags von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr persönlich erreichbar.

Gesprächstermine mit Schulleitung und Geschäftsführung können jederzeit über das Büro vereinbart werden.

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#Throwback - Überraschungsbesuch von zwei ehemaligen Schülerinnen aus der "Class of 1971" und "Class of 1956"

Überraschungsbesuch Nummer 1: Karin Kilgert, ASCO-Absolventin des Jahrgangs 1971. Auf Heimatbesuch in Franken schaute sie auch bei uns vorbei, um in Erinnerungen zu schwelgen. Seit ihrem Abschluss bis zu ihrem Renteneintritt arbeitete Karin als Assistentin des Professors am Lehrstuhl für Chemie der Universität Regensburg. Viele internationale Forschungsprojekte betreute sie in dieser Zeit. "Meine Sprachen waren immer wichtig für mich - und obwohl ich mit Naturwissenschaften und Mathe in der Schulzeit nie etwas am Hut hatte, habe ich mein gesamtes Berufsleben im naturwissenschaftlichen Umfeld gearbeitet", erzählte sie. Entsprechend prägend war die Zeit an der ASCO für die gebürtige Kronacherin. Anfang der Siebziger hatte die ASCO ihre Schulräume im Ernstplatz im Haus der ehemaligen ungarischen Botschaft. Einiges hat sich in der Zwischenzeit geändert. Im Gespräch mit Matthias Schmidt-Curio, dem Enkel ihrer damaligen Lehrer Erich und Ursula Schmidt erinnerte sie sich auch an den Französischunterricht bei "Madame" Schultheiß, die von der Gründung der Schule bis zum Golden Jubilee der ASCO im Jahr 2002 im Einsatz war.

Natürlich haben wir sie auch in unserem großen ASCO-Buch gefunden... Und bis auf die kürzeren Haare hat sie sich quasi nicht verändert.

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